Ein Lieferant bringt nicht nur Ware: er beeinflusst Food Cost, Liquiditaet und Service-Kontinuitaet. Gute Steuerung bedeutet Preis, Qualitaet, Lieferung und Zahlungsziele unter Kontrolle.
Auswahl
Bewerte konstante Qualitaet, realen Preis pro servierter Portion, Lieferzuverlaessigkeit und logistische Stabilitaet. Vergleiche nicht nur EUR/kg, sondern Ausbeute, Schwund und Portionsergebnis.
MOQ und Frequenz
MOQ schriftlich verlangen. Frische Ware 2-3 Lieferungen/Woche, Trockenware und Packaging meist woechentlich oder vierzehntaegig. Ziel: 0-2 Tage frisch, 7-15 Tage trocken.
Zahlung
Du kassierst sofort und zahlst Lieferanten oft nach 30/60 Tagen: dieser Abstand finanziert Working Capital. Vorauszahlung bei sauberer Historie neu verhandeln.
Backup
Fuer kritische Kategorien Lieferant B aktiv halten. Split 70/30 oder 80/20 und mindestens eine Bestellung pro Monat beim Backup.
Wareneingang
DDT/Rechnung, Gewicht, Temperatur, Haltbarkeit, Integritaet, Allergene und Charge pruefen. Gekuehlt 0-4 C, tiefgekuehlt <= -18 C. Abweichungen fotografieren und schriftlich vermerken.
Checkliste
- Lieferantenkarte aktualisiert
- Backup-Lieferant pro kritischer Kategorie
- Net-net-Preislisten verglichen
- 30/60-Tage-Zahlung verhandelt
- Rabatte/Rebates schriftlich
- Wareneingang mit Gewicht, Temperatur, Haltbarkeit
- Abweichungs- und Temperaturregister
- Allergene und Chargen rueckverfolgbar
- Stock Coverage ueberwacht
- Quartalsreview der Preise